Das Erreichen dieser Marke ist ein Indikator dafür, wie gut das multimediale Ausstellungskonzept, bei dem die Besucher selbst aktiv eingreifen können, dem Interesse des EXPO-Publikums entspricht.
Tag für benachteiligte Kinder
Anlässlich des Besuchererfolges lud der Leiterplattenhersteller AT&S eine Gruppe von zehn Kindern aus Yunnan zu einem Besuch des Österreich-Pavillons sowie der EXPO Shanghai ein. Die Provinz im Südwesten nahe der Grenze zu Burma ist so groß wie Deutschland, sie verfügt über die höchste ethnische Vielfalt des Landes, zählt aber zu den ärmsten Regionen Chinas. Die 12- und 13-Jährigen, die bisher noch nie ihre Heimatprovinz verlassen haben, bestaunten nicht nur die vielen multimedialen Bilderwände im Österreich-Pavillon, sondern kosteten sich auch durch die österreichische Küche und nutzen ohne Scheu die zahlreichen Interaktionsmöglichkeiten in der Ausstellung. Mitinitiator der Reise war der chinesische Fußballspieler und österreichische Ehrenbotschafter Sun Xiang. Er war ein Jahr als Linksverteidiger bei Austria Wien aktiv und spielte bis 2009 im chinesischen Nationalteam. Er unterstützt Ausbildung und Lebensunterhalt der sieben Jungen und drei Mädchen, die alle aus armen Familien kommen. Auch die österreichische Firma Northland hat die Kinder großzügig mit Sportzubehör unterstützt.
Im österreichischen Pavillon hat man sich bewusst für einen Charity-Event zum millionsten Besucher entschieden. „Uns ist es ein großes Anliegen, dass nicht nur privilegierte Besucher, sondern auch Kinder, die sich den EXPO-Besuch nicht selbst leisten können, die einmalige Chance bekommen, auf der EXPO 2010 Österreich und die weite Welt kennen zu lernen“, betont Vizekommissärin Birgit Murr. „Wir möchten mit Projekten wie diesem die Freundschaft zwischen dem Gastgeberland China und Österreich vertiefen.“ In den vergangenen Wochen wurden bereits eine Gruppe sehbehinderter Kinder aus Shanghai und eine Klasse mit Wanderarbeiterkindern eingeladen.






























































